Willkommen auf der Homepage des Motorsportclub Kaltenkirchen

Der MSC Kaltenkirchen e.V. weist darauf hin, dass das Befahren des Geländes des ehemaligen Truppenübungsplatzes Moorkaten, sowie der umliegenden Waldgebiete und Kieskuhlen mit Motorfahrzeugen verboten ist. Insbesondere Fahrer von ausserhalb weisen wir daraufhin, dass damit die Interessen ALLER Motorsportler massiv behindert und torpediert werden. Auch Genehmigungen kommender Vereinsveranstaltungen sind in Gefahr. Wir distanzieren uns damit ausdrücklich von einem derartigen Verhalten.

Hans Harbeck zum Gruß

 

Hans Harbeck – unser Ehrenmitglied – feiert heute, am 12. September 2018 seinen 80. Geburtstag. Das hat er sich früher sicher auch träumen lassen, dass dieser einmal eingeschlagene Weg bis heute einen solchen Platz in seinem Leben einnehmen würde. 

Er ist einer der letzten, die nicht nur von ‚damals‘ erzählen, nein, er hat vieles selbst mit auf den Weg gebracht. Der MSC Kaltenkirchen ist jetzt 66 Jahre jung und immerhin 30 Jahre davon hat Hans den Verein mit aufgebaut und geprägt. Das ging dann anschließend noch weiter durch seine Pressearbeit. Aus dem jungen, unerfahrenen Mann wurde eine in Fachkreisen europaweit bekannte Persönlichkeit.  

Sein genaues Eintrittsdatum ist in den Unterlagen nicht mehr feststellbar, aber im Dezember 1957 trat Hans in den ADAC ein und seitdem zieht sich der Motorsport wie ein roter Faden durch sein Leben.

Mit einer ccm NSU Fox ging er ‚auf die Piste’, größer wurden die Zylinder erst später. Überhaupt überwogen zu der Zeit noch die niedrigen Hubraumklassen. Auf jeden Fall fuhr er in der Norddeutschen Geländemeisterschaft fleißig vorneweg. So sammelte er fleißig Pokale und Punkte in der Landesmeisterschaft und der NGM (Norddeutsche Geländemeisterschaft). Dann ging es weiter zur Deutschen Meisterschaft, in der er auch Vizemeister wurde, und Ende der 60. Jahre erhielt er einen festen Startplatz bei der Internationalen 6-Tage-Fahrt in Zakopane, Polen, in Schweden, Italien oder Garmisch-Partenkirchen (D). Um die Leser von heue ein wenig in die Stimmung von damals zu versetzen, ist es sicher erlaubt, eine alte Geschichte zu erzählen.

Der peinliche Vorfall wurde wie ein Staatsgeheimnis gehütet und die deutschen Zeitungen vermeldeten lediglich, die deutsche "Trophy-Mannschaft" habe nach dem 2. Tag keine Chancen mehr gehabt habe, weil ein Fahrer auf Grund eines Materialschadens ausgefallen sei.

Es wurde erst später bekannt, dass man den Platz mit vertauschten Maschinen halten wollte. Pech war nur, dass ein italienisches Jury-Mitglied das mitbekam und abends die Bombe platzen ließ. Die Teilnehmer wurden mit Schimpf und Schande nach Hause entlassen und für ein Jahr gesperrt.

Hart geht es auch her bei den Winterveranstaltungen in Schweden. Der November-Kåsan, eine der wegen des Wetters härtesten Geländeprüfungen und ursprünglich nur den Schweden zugänglich, wurde für Gäste geöffnet. Wer sich die Muße nimmt, den ausführlichen Bericht in der Zeitung ‚Das Motorrad‘ zu lesen, kann sich von den Schwierigkeitsgraden überzeugen. Nicht nur die Kälte frisst. Nein, es wird auch nachts gefahren. Und wenn nach einer Wasserdurchfahrt oder aus irgendeinem Grund die Maschine ausgeht, steht man völlig im Dunklen vor dem Problem, sie wieder antreten zu müssen.

Im Laufe der Jahre haben sich viele solche oder ähnliche Begebenheiten zugetragen. Einen ganz kleinen Querschnitt zeigen einige der Zeitungsausschnitte.

In den 60ger Jahren kamen die Go Karts in Mode und bei den ersten Rennen auf geliehenen Karts rund um den kleinen Markt, angetrieben von Hako-Ilo-Motoren, gestartet wurde durch Anschieben, drehte auch Hans seine Runden.

 

In der Hauptversammlung 1967 übernahm Hans jedenfalls das Staffelholz von Wilhelm Henning, der im neu konstituierten Vorstand den Vorsitz antrat. Künftig war er auch für das Amt des Fahrtleiters der Int. ADAC 2-Tage-Fahrt Onkel Toms Hütte zuständig. Und so ganz nebenher meisterte er den Saisonschluss mit der Ostsee-Nordsee-Fahrt in und um Stuvenborn, seinem Heimatort, inclusive eines Riesen-Parc fermès mitten im Dorf. Lange Jahre erkundeten unsere deutschen Spitzenfahrer das Sether Moor oder entdeckten den ‚Brook‘. Wo früher die Auswertung noch auf großen A0 Zeichenbögen stattfand, hielt bei uns übrigens schon frühzeitig die erste Computerauswertung Einzug. Der Programmierer, sein Kollege bei der ‚Homeise‘ (Holsten-Meierei-Segeberg) schrieb ein Programm zur Auswertung und künftig mussten die Sonderprüfungszeiten nicht mehr mühselig von Hand addiert und ausgewertet werden.

Zu der Zeit wurde fast nur Gelände gefahren, Moto Cross wurde seltener, weil überwiegend aus dem west- und süddeutschen Raum anreisenden Fahrer zu hohe Preisgeld- und Kilometergeldforderungen stellten. Unser Verein konnte es sich nicht mehr leisten.

Und hier war Hans zusammen mit Richard Bogumil und Manfred Heinrich der Wegbereiter für unsere heute so erfolgreichen MX-Läufe. Um dem Nachwuchs eine Chance zu geben, ihn vor den Kosten weiter Anreisen zu Geländefahrten zu schützen, die Anschaffung teurer Wettbewerbsfahrzeuge zu vermeiden, saßen sie zusammen und überlegten. Es wurde die Geburtsstunde des Clubsports. Veranstalter im Raum Schleswig-Holstein und Großraum Hamburg fuhren die ersten kleinen Meisterschaften aus. Niemand ahnte, dass damit ein Erfolgsmodell aus der Taufe gehoben wurde. Begonnen dürfte es so Ende der 70er Jahren haben.

Beruflich änderte sich für Hans einiges. Die ‚Homeise‘ wurde stillgelegt. Nebenbei verkaufte Hans Motorräder der Marke SWM, auch Kleidung, Ersatzteile und ähnliches. Hauptberuflich wurde er Fahrer bei EDEKA in Neumünster. Die Clubabende verließ er künftig um 22 Uhr freitagabends, um pünktlich an den Start seiner Tour zu gehen. Die Tätigkeit hat er bis zu seiner Rente beibehalten. Für die Veranstaltungen nahm er Urlaub, um Genehmigungen der Anwohner und Landwirte einzuholen oder Behördengänge zu erledigen. Nebenher entstanden in bewundernswerter Kleinarbeit Clubzeitungen oder Bekanntmachungen, die noch per Post versandt wurden. So finden wir heute noch Erinnerungen, die es seit dem WhatsApp Zeitalter nicht mehr gibt.

1996 richtete Hans seine letzte Enduroveranstaltung aus. Vieles ist seither geschehen. In seiner langen Laufbahn errang er das ADAC Sportabzeichen in Gold mit Brillanten, er bekam für seine herausragende Tätigkeit in der Organisation die Ewald-Kroth-Medaille in Gold mit Brillanten, viele Pokale zieren seine Wohnung und zusammen mit seinen Vereinskollegen trug er zahlreiche Mannschaftspokale heim.

Viele haben Hans lange Jahre als Sprecher bei den Veranstaltungen kennengelernt. Zahlreiche Bilder und Zeitungsartikel von ihm in der Zeitung machten unsere Fahrer weithin bekannt.

 

Es gäbe sicher noch vieles zu sagen und wir hoffen, dass er uns selbst noch viele Geschichten und Erlebnisse zum Besten gibt.

 

Lieber Hans, wir heben alle das Glas auf Dein Wohl und wünschen Dir noch viele, viele Jahre bei guter Gesundheit. Dein Wirken, Deine Ideen, aber auch Dein manchmal ganz eigener Kopf haben uns über die Jahre mit geprägt und machen bis heute unseren Ruf aus.

Lass Dich von uns unterstützen und gebe Du Dein wertvolles Wissen und Deinen Rat weiter an die nächste Generation, damit wir auf dem Erreichten weiter aufbauen und erhalten können.

 

Monika

 

Werner Möller      Karl-Heinz Hagelstein     Christian Tesdorff          Harry Seiler

Anke Möller           Oliver Thomsen              Thorben Kuhlmann           Leon Schüle

 

      und Deine Motorradfahrerkollegen, die Autofahrer und die Veteranenfreunde

Ergebnisse Windmill-Rally

33. Windmill Rallye 2018 Gesamt.pdf
PDF-Dokument [242.2 KB]
33. Windmill Rallye 2018 Klassen.pdf
PDF-Dokument [247.5 KB]

Liebe Sportsfreunde, leider müssen wir die ADAC Geländefahrt OTH 2018 absagen .
Die bereits gezahlten Nenngelder werden kurzfristig zurück erstattet

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Kai Tesdorff